Das Alter in der Karikatur
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Wer die Bilder dieses Buches betrachtet, altert dabei Minute für Minute – höchstwahrscheinlich sogar mit größtem Vergnügen!
ISBN 978-3-949810-00-8 (=ISBN der 4. Auflage)
132 Seiten, 99 Abbildungen.
Herausgegeben von Franziska Polanski
Beschreibung
Mit Karikaturen von Gerhard Haderer, BECK, Franziska Becker, Gerhard Glück, Greser&Lenz, Ernst Kahl, Marie Marcks, Michael Sowa, Hans Traxler und vielen anderen zeitgenössischen Zeichnern.
Wenn die rationale Kontrolle, wie dies im „Humor“ der Fall ist, weitgehend ausgeschaltet ist, treten Einstellungen und Gefühle zutage, die ansonsten eher im „Unbewussten“ schlummern. Die Bilder dieses Buches unterscheiden sich daher erheblich von den schönen Altersbildern, die gerne im politisch korrekten Altersdiskurs vorgetragen werden und bereichern ihn gerade deshalb. Dieses Buch lädt dazu ein, sich mit Bildern hinter den rationalen Fassaden auseinanderzusetzen und natürlich zum Lachen über ein Phänomen, das alle angeht: das Alter(n).
Die Auswahl der Karikaturen baut auf Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt über Altersbilder in Karikaturen an der Universität Heidelberg auf. Bilder von bekannten Zeichnern und Meistern der komischen Kunst aus dem deutschen Sprachraum geben einen Überblick darüber, wie das viel diskutierte Thema „Alter“ in der zeitgenössischen Karikatur dargestellt wird.
Weitere Informationen
| Gewicht | 0.18 kg |
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Buchneuerscheinung Oktober 2017: Da lernt ich wohl, was Liebe sei
Richard Wagners Hunde
Porträtiert von Franziska Polanski
Mit einem Vorwort von Daphne Wagner
Ja, es gibt ihn, den sympathischen Wagner: den Hundeliebhaber, den Tierschützer. Noch sympathischer aber sind seine Hunde. Außer dem berühmten Russ gab es noch viele weitere in seinem Leben. In diesem Buch werden Peps und Fips und Putz und Pohl und all die anderen anhand von Zeitdokumenten porträtiert und ihnen ein Denkmal gesetzt.
Die Porträts zeigen die verschiedenen Charaktere von Hunden ebenso wie die vielen Facetten der menschlichen Tierliebe am Beispiel Richard Wagners. Ist Wagner bei Leo, dem Kettenhund, ganz Tierschützer, der gegen Tierquälerei lautstark protestiert, so projiziert er in den geliebten Zwergspaniel Peps menschliche Sehnsüchte und sentimentalisiert einmal mehr die Beziehung zum Tier. Je nach Lebensphase haben die Hunde für Wagner verschiedene Bedeutung und „Funktionen“. Auf diese Weise porträtieren die Porträts seiner Hunde auch Wagner selbst. In summa zeigen sie Wagner, dessen moralisch fragwürdige Seite zu Recht in das kulturelle Gedächtnis eingegangen ist, von einer anderen Seite: voller Sensibilität und Mitleid gegenüber der geschundenen Kreatur.

